Container Fonds
Was sind Containerfonds?
Geschlossene Containerfonds investieren in der Regel in Schiffahrts-Container. Die Laufzeit von Container Fonds betragen meistens zwischen 5und 12 Jahren. Es kann auch sein, dass man bei einer Geldanlage in Container (Containerfond) Besitzer von einem oder mehreren Containern wird. Container werden in der Schifffahrt beispielsweise an eine Reederei vermietet oder geleast. Oder an eine Container-Leasinggesellschaft. Mieteinnahmen bis in den zweistelligen Bereich pro Jahr machen die Container Geldanlage interessant.
Containerfonds und die Steuer
Container können über 10 Jahre steuerlich zu 100 % abgeschrieben werden. Wenn die Einnahmen aus dem Container Fonds weniger als 10 % pro Jahr betragen, sind also keine Steuern zu zahlen. Auch ein Verkaufserlös nach der Laufzeit vom Containerfond muss möglicherweise nicht versteuert werden (je nach der dann geltenden Rechtslage).
Risiken bei Container Fonds
Risiken bei Container Fonds sind beispielsweise niedrige Mieteinnahmen oder Ausfallzeiten, in denen der Container nicht vermietet ist. Daher ist es von Vorteil, einen Container Fonds zu wählen, bei dem schon langfristige Verträge über die Vermietung vorliegen. Mit einem möglichst bonitätsstarken Mieter.
Währungsrisiken und Währungschancen ergeben sich bei einem Containerfond in der Regel daraus, dass Containerfonds meistens in US-Dollar abgerechnet werden. Je nachdem, wie sich der Markt für US-Dollar entwickelt, ergeben sich daraus Währungschancen oder auch Währungsrisiken.
Auch ein geringer Verkaufspreis zählt zu den Risiken bei Containerfonds. Denn wenn der Container am Ende der Laufzeit zu einem niedrigen Preis verkauft wird, wirkt sich dies natürlich auf das Ergebnis aus. Möglich ist aber auch, dass ein Container Fond schon eine Verkaufsoption vertraglich vereinbart hat.
Personen in Bildern sind Models für illustrative Zwecke
