Solarfonds
Was sind Solarfonds?
Solarfonds (Solar Energiefonds, Solarkraftfonds, Solarenergiefonds, Sonnenenergiefonds...) zählen zu den Umweltfonds und Energiefonds. Geschlossene Solarfonds investieren in Solarkraftanlagen, die umweltgerecht Strom erzeugen sollen.
Worauf bei einem Solarfonds zum Beispiel zu achten ist
Vor einer Investition in einen geschlossenen Solarfonds könnten Sie beispielsweise darauf achten, ob der Solarpark, in den der geschlossene Solarfonds investieren möchte, schon fertig errichtet ist, sich im Bau befindet oder ob der Bau des Solarparks noch nicht begonnen hat. Denn eine schon fertig gestellte Solarkraftanlage, die schon Strom produziert, bietet im Vergleich zu noch nicht fertig gestellten Solarkraftanlagen eine höhere Planungssicherheit. Außerdem fließen erst Einnahmen, wenn Strom mit dem Solarpark erfolgreich produziert und Gewinn bringend verkauft wird.
Worauf man auch achten könnte ist beispielsweise, ob die Kosten für die Versicherungen und für die Wartungen der Solarkraftanlagen im Investitionskostenplan realistisch berücksichtigt worden ist. Diese Kosten steigen in der Regel, je länger eine Solarkraftanlage in Betrieb ist. Günstig ist es, wenn sich die Prognose für die Gewinne auf Gutachten stützt, die voneinander unabhängig sind. Oder auf Erfahrungswerte vergleichbarer Solaranlagen in der unmittelbaren Umgebung.
Vergleich zwischen Solarfonds und Windfonds
Solarfonds brauchen im Vergleich zu Windkraftanlagen-Fonds weniger Geld für die Instandhaltung aufwenden beziehungsweise zurückstellen. Denn Solarfonds sind im Vergleich zu Windkraftanlagen-Fonds weniger störanfällig. Dies liegt vor allem daran, dass bewegliche Teile, wie Rotoren, bei Solarkraftanlagen weniger oder nicht vorhanden sind.
Die Sonneneinstrahlung variiert möglicherweise oder in der Regel in einer Bandbreite von nur plus und minus 7 %. Im Gegensatz dazu schwankt die Windstärke möglicherweise bis zu 20% um die 0-Linie.
Personen in Bildern sind Models für illustrative Zwecke
